Tischtennis Grüntal feiert 50-jähriges Bestehen

Festakt im Bürgertreff Grüntal I Langjährige Aktive erhalten Ehrungen

Höchsten Grund zu feiern hatte am vergangenen Samstag der Tischtennisverein CVJM Grüntal samt seinen Mitgliedern und engsten Freunden im Bürgertreff in Grüntal: Beinahe auf den Tag genau vor 50 Jahren begann die Geburtsstunde der “Grüntaler-Tischtennis-ler” mit der Eintragung in das Vereinsregister. Von der Stunde 0 an entwickelte sich der Verein stetig weiter und schlug seine Wurzeln im hohen Schwarzwald. Wolfgang Hartmann, Mitgründer und somit ein Mann der ersten Stunde, erinnert sich noch an die Anfänge und ist immer noch erstaunt und fasziniert zugleich, welchen enormen Ausbau der CVJM Grüntal hinter sich legte, begleitet von sportlichen Erfolgen und zwischenmenschlichen Höhepunkten. So nimmt der Verein heute mit vier Herren-, vier Jungen-, einer Mädchen- und zwei Nachwuchs-Mannschaften am Spielbetrieb teil. 1. Vorstand Georg Armbruster tauchte mit Hilfe archivierter Erinnerungsstücke in die Vereinsgeschichte ein und gab den Gästen somit Einblick in den “Zeitstrahl” von damals bis heute. Lobende Worte erhielt der CVJM Grüntal ebenfalls von Bürgermeisterin Dr. Stephanie Hentschel und Ortsvorsteher Willi Armbruster, die der Einladung zum 50-jährigen Jubiläum gefolgt waren: Hervorgehoben wurden vor allem das Wirken der Grüntaler “Urgesteine” wie Georg Armbruster und Wolfgang Hartmann, die dem Verein mit ihrem persönlichen Engagement zu dem gemacht haben, was er heute ist, die aktiv betriebene und nachhaltige Jugendarbeit und dass der Verein seinen Namen in den Schwarzwald und weit darüber hinaus trägt.

Mit der Verleihung von Ehrennadeln des Tischtennisverband Württemberg-Hohenzollern wurden langjährige im Tischtennissport aktive Mitglieder geehrt. Die Silberne Ehrennadel für 30 Jahre Aktivität erhielten Roland Gelonneck, Kurt Sailer, Bernd Eisenbeis, Jochen Schierle und Dirk Sailer. Vereinsvorstand Georg Armbruster wurde die Goldene Ehrennadel für volle 40 Tischtennisjahre überreicht, “Urgestein” Wolfgang Hartmann durfte für 50 Jahre Aktivität sogar die Goldene Ehrennadel mit Kranz entgegen nehmen. Die Ehrungen stellten gleichzeitig das Ende des offiziellen Teils der Veranstaltung dar. Man stärkte sich anschließend bei gutem Essen für den langen Abend im Bürgertreff.

 Die Aufbereitung archivierter Bild- und Textquellen ließen alle Versammelten in Memoiren schwelgen und boten reichlich Diskussionsstoff über damalige Zeiten. Drei inszenierte Aufführungen seitens aktiver Grüntaler-Mitglieder sorgten für Heiterkeit und ausgelassene Stimmung bei allen Beteiligten. Man ließ den Abend in geselliger Runde seinen Lauf nehmen, tanzte und feierte bei guter Musik noch bis tief in die Nacht hinein.

 

Die Vorstandschaft des Vereins schaut auf eine durchweg gelungene Veranstaltung zurück, freut sich auf weitere 50 Jahre Vereinsbestehen und darüber hinaus und bedankt sich im Namen des gesamten Vereins über den Besuch der Bürgermeisterin und Ortsvorstehers, den erhaltenen Spenden und allen Gästen, die zum Erfolg der Jubiläumsfeier beigetragen haben.

Der CVJM Grüntal ist bereits wieder in sportlicher Vorbereitung, denn am kommenden Samstag startet die Saison bereits für unsere 1. Herren mit dem Punktspiel um 18:00 Uhr in Gültlingen, die Jugend 1 muss um 14:00 Uhr in Herrenberg an den Tisch, während um 13:00 Uhr die Jungen II in Stammheim aufschlagen.

 

(12.09.2018, Text: Fabian Wurster)

Saison endet mit Freundschaftsspiel

TB Ruit zu Besuch in Freudenstadt

Bei der Begrüßung: TB Ruit gegen CVJM Grüntal
Bei der Begrüßung: TB Ruit gegen CVJM Grüntal

Vor einigen Wochen erreichte die Grüntaler eine Anfrage des TB Ruit (Ostfildern), ob man mit der Jugendabteilung Freundschaftsspiele durchführen wolle.

Die Ruiter boten sogleich an, nach Freudenstadt zu fahren sowie Kuchen mitzubringen, wenn die Grüntaler Halle und Getränke stellten. Man einigte sich auf die Altersklasse U15 und so spielten am 30. Juni Paul Olexenko, Simon Eisenbeis, Jan Lechleiter und Justin Wichmann bei sommerlichen Temperaturen für Grüntal.

Auf Seiten der Ruiter traten Benjamin Funke, Max Wöllpert, Niklas Simoneit und Mika Fröschle an. In insgesamt 10 spannenden Partien konnten die Grüntaler nach einem 1:1 in den Doppeln in der ersten Runde ein Übergewicht im vorderen Paarkreuz schaffen und einen Vorsprung von 3:1 erspielen. In der Folge wurden alle Punkte gleichmäßig geteilt, sowohl in beiden Durchgängen im hinteren Paarkreuz, als auch in Runde zwei im vorderen Paarkreuz. Daraus resultierte nach gut 1,5 h Spielzeit ein knapper 6:4-Sieg für die Grüntaler Auswahl.

Im Anschluss fielen dann alle Spieler gemeinsam mit Ihren Betreuern über das Kuchen-Buffet her, bevor die Ruiter wieder den Heinweg antraten – jedoch nicht, ohne die Grüntaler für nächsten Sommer zur Wiederholung nach Ruit einzuladen.

(30.06.18, Text: Jan Armbruster)

Nachblick: Verbands- und Bezirks-Relegation 2018

Grüntaler Aktive verpassen Aufstiegschance in höhere Liga

Bezirksrelegation mit zwei teilnehmenden Grüntaler Aktiven-Teams

Es hat nicht sollen sein: Weder die Grüntaler "Zweite" noch die dritte Herrenmannschaft, denen man gute Chancen eines möglichen Aufstiegs voraussagte, vollbrachten die schwierige Hürde als potentieller Aufsteiger sich gegen das Team der höheren Liga durchzusetzen.
Zur Mittagszeit schlugen beide Mannschaften zeitgleich in Klosterreichenbach auf. Die Herren II hatten zunächst mit dem diesjährigen Zweitplatzierten in der Bezirklsklasse, dem VfL Nagold zu tun, ehe es bei einem Sieg gegen den TV Oberhaugstett, di Bedrohten aus der Bezirksliga ginge.

Die Mannen um Kapitän Jan Armbruster kamen zunächst alles andere als gut in die Partie: Zur negativen Überraschung musste man alle drei Eingangsdoppel an die Nagolder abgeben, auch die 2 nachfolgenden Partien gingen, wenn auch nur um haaresbreite, hinten raus, womit ein schmerzhafter 0:5-Rückstand resultierte. Erst Georg Armbruster konnte mit einem Sieg über Gegner Heldmaier einen Keil in den Nagolder Vormarsch stemmen. Doch Stefan Buck und Rolf Milde konnten jenem nicht nachziehen, lediglich Jan Armbruster sorgte im ersten Durchgang mit seinem Einzelerfolg für ein Fünkchen Hoffnung bei den Grüntalern. Im vorderen Paarkreuz konnte Gukelberger noch einen Sieg über Nagolds Nummer 2 verbuchen, bei gleichzeitiger knapper Niederlage von Wolfgang Sailer gegen Michael Wandlowsky.

Abermals G. Armbruster und in Durchgang zwei auch Buck punkteten für die Grünen, ehe Milde mir nur zwei Punkten Differenz Gegner Frey zum 5:9 gratulieren musste und der Aufstieg in die Bezirksliga für Grüntal II keine Rolle mehr spielte. Das Satzverhältnis von 29:34 zeigt jedoch den eisernen Widerstand den die Grüntaler Reserve geleistet hat. Im anschließenden Entscheidungsspiel behielt der TV Oberhaugstett II mit 9:5 die Oberhand über den VfL Nagold und darf kommende Saison weiterhin in der Bezirksliga aufschlagen.

 

Einen dramatischen Spielverlauf mit bitterem Resultat bildete das Relegationsspiel um die Bezirksklasse Süd zwischen dem TSV Freudenstadt und der Grüntaler Dritten. Nach vierstündigem Kampf stand es am Ende 8:8-Unentschieden und die Entscheidung des Siegers musste das Satzverhältnis entscheiden. Dieses sprach mit 32:31 undankbarerweise für den TSV Freudenstadt. Doppelt bitter: Die "Dritte" startete mit einer 8:7-Führung in das Schlussdoppel und hätte nur einen einzigen Satz für dne Aufstieg in die Bezirksklasse benötigt, doch jenes Doppel ging mit 0:3 verloren. Es punkteten das Doppel Nikita Derr / Daniel Dai, Roland Gelonneck, Bernd Eisenbeis, Gert Müller (2), Daniel Dai, Nikita Derr (2).
Trotz der gefühlten "Niederlage" kann die "Dritte" auf eine überdurchschnittliche Leistung im Relegationsspiel sowie ín der vergangenen Saison zurückblicken und möchte im kommenden Jahr erneut angreifen.

Foto: Wurster
Volle Halle bei der Verbandsrelegation in der Stadionhalle in Freudenstadt

Verbandsrelegation: Stadionhalle wird zum "Tollhaus des Schwarzwaldes"

 

Weiterhin war der CVJM Grüntal einer der diesjährigen Ausrichter der Verbandsrelegation mit 18 teilnehmenden Mannschaften in der Stadionhalle, geographisch reichend bis ins Allgäu. Bei der ganztägigen Mammutveranstaltung waren sämtliche Hände benötigt, die nicht selbst aktiv an den Bezirksrelegationsspielen (s. o.) beteiligt waren, um diese zu stemmen. Mit drei ausgefahrenen Tribünen entwickelte sich die Stadiohalle für einen Tag zum "Tollhaus des Schwarzwaldes". Denn die mitgereisten Fans hatten genug Platz um ihre Mannschaften lautstark zu unterstützen, und indes hautnah an den Spielern und heiß umkämpften Ballwechseln dran zu sein. Mit umfangreichem Speis und Trank versorgte man Spieler, mitgereiste Fans sowie Zuschauer und Helfer, um unterstützend über den Tag zu begleiten. Mittels intensiver Vorbereitung wurde der verbandsgesteuerten Durchfühung des Turnieres ein reibungsloser Ablauf ermöglicht, wodurch man viel Lob seitens Verband und Beteiligten erntete. Auf die Ausrichtung eines weiteren großen TTVWH-Turniers wurde die Vorstandschaft bereits angestoßen, worüber man sich in nächster Zeit berät und zu gegebener Zeit berichtet.

Für den CVJM Grüntal bedeutet das beschriebene Ende der "Verlängerung der Saison", dass auch in eigenen Reihen wieder Ruhe einkehrt und die Saison nach letztwöchiger Hauptversammlung in die wohlverdiente Sommerpause übergeht. Bei dieser bietet das vereinsinterne Grillfest, der 3-Tages-Ausflug in den Thüringer Wald sowie das Feiern des 50-jährigen Bestehens des Vereines für die Mitglieder eine gute Möglichkeit außerhalb des Wettkampfes einmal abzuschalten, zwischenmenschliche Werte und Begegnungen zu stärken und die starke Vereinsgemeinschaft- und stabilität zu wahren, ehe es wieder in die Saisonvorbereitung für die Saison 2018 / 2019 geht.

 

07.05.2018, Text: Fabian Wurster

Herren II siegen im Fernduell mit Baiersbronn um den zweiten Tabellenrang

Aufstiegsrelegation nur noch ein Pflichtsieg entfernt | Dritte auf diese bereits fokussiert

Setzten sich hinter Meister Dornstetten mit Herzblut auf Rang 2 durch: Herren II v. l.: Jan Armbruster, Rolf Milde, Raphael Gukelberger, Stefan Buck, Georg Armbruster, Shpresa Haxhillari, Wolfgang Sailer (fehlt)
Setzten sich hinter Meister Dornstetten mit Herzblut auf Rang 2 durch: Herren II v. l.: Jan Armbruster, Rolf Milde, Raphael Gukelberger, Stefan Buck, Georg Armbruster, Shpresa Haxhillari, Wolfgang Sailer (fehlt)

Das wichtigste Spiel des Abends hatte die zweite Herrenmannschaft in der Bezirksklasse vor sich. Zum Einen erwartete man den ungeschlagenen Spitzenreiter des TV Dornstetten mit der starken Kombination von jungen Spielern und erfahrenen Akteuren. Zum Anderen verfolgte man im Fernduell das Spiel zwischen dem

SV Baiersbronn und dem SSV Schönmünzach II, denn Baiersbronn saß bis dato der Zweiten mit nur einem Punkt weniger, dicht im Nacken – Schönmünzach rechnete man dagegen nur eine geringe Chance zu die dynamischen Baiersbronner zu stoppen.
Doch zunächst zum Spielverlauf bei Grüntal: Von Beginn an zeigten sich die Herren um Mannschaftsführer Jan Armbruster hellwach und konnten ein Übergewicht in den Doppel erwirken – Doppel Wolfgang Sailer / Georg Armbruster sowie Jan Armbruster / Rolf Milde waren siegreich.

Daraufhin erfolgte ein ausgeglichener Schlagabtausch, in welchem jedes Team ein Punkt pro Paarkreuz erspielte – für Grüntal waren dies Raphael Gukelberger, G. Armbruster und J. Armbruster. Beim Stand von 5:4 begann das Unbehagen in den eigenen Reihen. Dornstetten schaffte es mit ihren Spitzenleuten drei aufeinanderfolgende Punkte zu erkämpfen. Postwendend kämpferisch und ihr

bestes Niveau spielend, meldeten sich Stefan Buck, J. Armbruster und Milde zurück, die mit ihren Zählern die Grüntaler sogar mit 8:7 in Führung brachten. Doch ein Zähler reichte, wie oben geschildert, nur im unwahrscheinlichen Fall um den Platz 2 zu behaupten. Doch auf Biegen und Brechen schafften es G. Armbruster / Sailer es nicht in die Partie gegen die entschlossen aufspielenden Kugler / Letzgus hineinzukommen und die hochklassige Partie endete mit einem 8:8-Unentschieden.
Doch nur geraume Zeit später bekam man Auskunft auf dem Fernduell und das Trübsal blasen endete abrupt: Der SV Baiersbronn kam ebenfalls nicht über ein 8:8 Beim SSV Schönmünzach II hinaus und konnte am entscheidenden Spieltag nicht an Grüntal und somit auf den Relegationsplatz vorbeiziehen. Zwar steht noch ein Spieltag aus, jedoch spricht alles für Grüntal, wenn es um die Frage um Platz 2 geht, den es geht gegen Schlusslicht Mühlen und man dürfte sich sogar ein Unentschieden erlauben. Der CVJM Grüntal II hat es somit geschafft sich hinter dem souveränen Meister TV Dornstetten zu etablieren und in entscheidenden Situationen die Konkurrenz hinter sich zu lassen.

 

Standesgemäß verabschiedete sich die erste Herrenmannschaft mit einem 9:4-Erfolg über Tabellenschlusslicht und Absteiger VfL Stammheim. Dabei hielten die Gäste bis zum 5:4 aus Grüntaler-Sicht immer Anschluss, ehe Dirk Sailer, Pascal Bestges, Fabio Gruber und Moritz Blumenstock mit vier aufeinanderfolgenden Punkten das Match für die „Erste“ besiegelte. Das junge Team um Kapitän Dirk Sailer beendet die Saison nach einer verkorksten Hinrunde und stabilen

Rückrunde auf Rang 7.

 

Die dritte Herrenmannschaft, welche an jenem Abend spielfrei hatte und zur Unterstützung der aufspielenden Teams in der Stadionhalle anwesend war, erreichte indes bereits am Vortag die Nachricht, dass im letzten Saisonspiel nächste Woche der direkte Verfolger TT Klosterreichenbach II das Spiel aus Personalgründen absagen müsse. Damit konnten sich die Mannen auf dem dritten Platz bis zum Ende der Saison verankern und sind berechtigt um einen Platz bei der Aufstiegsrelegation in der Bezirksklasse mitzuwirken, was einen beachtlichen Erfolg der eingespielten Mannschaft darstellt.

(16.04.2018, Text: Fabian Wurster)

Der Kleinste ganz groß

Moritz Blumenstock ist Deutscher Meister

Bei der Deutschen Jugendmeisterschaft für Behinderte glänzte Moritz Blumenstock, der während der Runde für den CVJM Grüntal aufschlägt, gleich mehrfach.
Nach dem Flug von Stuttgart nach Berlin-Tegel ging es am Freitag, den 23. März mit dem Mietwagen weiter nach Brandenburg an der Havel, wo die Lebenshilfe Brandenburg Ausrichter der diesjähringen Deutschen Jugendmeisterschaft der Behinderten war. Nach Bezug des Hotels ging es in die Wettkampfhalle zum Abschluss-Training und es folgte ein gemeinsames Abendessen der Delegation aus Baden-Württemberg.

Am Samstag wurde das komplette Turnier abgewickelt beginnend mit dem Doppel-Wettbewerb. Zusammen mit Johannes Lehrer von der BSG Bietigheim musste Moritz Blumenstock im Halbfinale eine knappe Niederlage im Halbfinale hinnehmen und die beiden landeten auf einem guten dritten Platz.
Im Einzel ging Blumenstock in der Wettkampfklasse 8 an den Start, die mit 16 der insgesamt 62 Teilnehmer im Turnier am stärksten besetzt war. Die Vorrunde wurde in 4er-Gruppen gespielt, Moritz gab in den drei Spielen insgesamt nur einen Satz ab und zog als Gruppensieger ins Viertelfinale ein. Dieses konnte er mit 3:0 Sätzen gewinnen bevor er im Halbfinale – wie schon 2017 – auf seinen Doppelpartner Johannes Lehrer traf. In einem nervenaufreibenden Spiel konnte Moritz den entscheidenden fünften Satz in einem hochinteressanten Krimi mit 15:13 gewinnen und den Finaleinzug feiern. Hier traf er auf Karl Witzgall aus Schleswig-Holstein, der das Turnier im Vorjahr gewann. Der einzige Kleinwüchsige im Teilnehmerfeld konnte sich auf seine Nervenstärke erneut verlassen, besiegte Witzgall mit 3:1 Sätzen und erkämpfte sich so das Größte: seinen ersten Deutschen Meister-Titel!
Am Abend gab es ein gemeinsames Abendessen aller Teilnehmer sowie die Siegerehrung im Rathaus von Brandenburg an der Havel bevor am Sonntag ausgeschlafen der Rückflug angetreten wurde. Mit dieser großartigen Leistung gab Blumenstock außerdem seine Empfehlung für den deutschen C-Kader ab, über die eventuelle Aufnahme in die Nationalmannschaft steht die Entscheidung noch aus.

(27.03.18, Text: Jan Armbruster)

Dritte teilt sich die Punkte im Spitzenspiel

Herren II weiter auf Relegationskurs

Etwas unglücklich starteten die Herren I in das Match gegen den TT Klosterreichenbach, so holten die Mannen aus drei möglichen Doppeln nur ein Punkt durch Doppel 1 Dirk Sailer / Marian Seeger. In den nächsten vier Partien teilte man sich die Punkte - Sailer und Fabio Gruber gelang dies für ihr Team. Hinten mussten sich Fabian Wurster und Wolfgang Müller geschlagen geben, auch im vorderen Paarkreuz gelang es nicht ein Keil in den Vormarsch der Gäste zu setzen. Beim Stand von 3:8 hielten Gruber, Seeger und Wurster nochmals dagegen ehe kurz vor dem Schlussdoppel die Entscheidung für Klosterreichenbach durch Materialspieler Züfle zum 6:9 aus Grüntaler Sicht fiel.
Relativ deutlich hingegen fiel der Sieg unserer 2. Herrenmannschaft gegen “Angstgegner” Empfingen aus, gegen die man in der Vergangenheit des Öfteren mit Problemen kämpfte. Mit zwei Siegen aus den Doppeln brachten Wolfgang Sailer / Georg Armbruster sowie Rolf Milde / Jan Armbruster die Grünen in Führung. Nachdem Okutan und Hellstern seitens der Empfinger dagegen hielten, bauten Raphael Gukelberger, Stefan Buck, Rolf Milde und Jan Armbruster die Führung auf 6:3 aus. Gukelberger, Armbruster und Buck schafften im zweiten Durchgang dann durch ihre Siege den Gesamterfolg für Grüntal II mit 9:4.

Spielte wie gewohnt stark auf in der 2. Herren: Raphael Gukelberger
Spielte wie gewohnt stark auf in der 2. Herren: Raphael Gukelberger

Den spannendsten Schlagabtausch des Abends lieferten sich der 2.- und 3. platzierte der Kreisliga A: Namentlich der TTC Mühringen III und der CVJM Grüntal III. Den besseren Start erwischten die Gäste, so konnten diese zwei Doppel sowie beide Einzel im vorderen Paarkreuz für ihr Team erspielen, lediglich Spitzendoppel Roland Gelonneck und Gert Müller ernteten Zählbares. Doch dann setzte eine starke Siegesserie der Grüntaler ein und Müller, Heinrich Schillinger, Nikita Derr und Daniel Dai brachten ihr Team mit 5:4 in Führung. Daraufhin gewann je ein Team pro Paarkreuz ein Zähler - seitens Grüntal waren dies Bernd Eisenbeis, Schillinger und Dai. Beim Stand von 8:7 für Grüntal musste folglich das Schlussdoppel über den Spielausgang entscheiden - jenes gewannen dann die Gäste Schober / Hellstern mit 3:2 über Gelonneck / Müller zur gerechten 8:8-Punkteteilung, was den jeweiligen Tabellenplatz der beiden Mannschaften rechtfertigt und bestätigt.
Personell geschwächt trat bereits am Nachmittag die 4. Mannschaft in Mitteltal-Obertal an. Den Ehrenpunkt erspielte sich Mannschaftskapitänin Katrin Armbruster, weitere Zähler konnten bei der 1:6-Niederlage nicht gewonnen werden.

(26.03.2018, Text: Fabian Wurster)

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